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Bild aus einem Workshop

Fotoworkshop

Am 6. November 2010 war es soweit. Nach langer Planungsphase und einigen Vorbereitungen konnten wir den ersten Fotoworkshop abhalten.

Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen waren und auch die verschiedenen Ausrüstungsteile aufgebaut waren ging es auch gleich los.

Zuerst gab es durch Christian Schweiger eine kurze Einführung zur Thematik der Greifvögel - wichtig um auch besser zu verstehen welchen Greifvogel man wie am besten fotografieren kann. Schließlich will man ja auch solche Tiere in der freien Natur vor die Linse bekommen. Diese Basisinformation ist eine gute Möglichkeit auch ein wenig mehr über diese schönen Tiere zu erfahren.

Im Anschluss daran wird nunmehr vom preisgekrönten Naturfotografen Dieter Tatzer (TopShot-Fotografie) - auf diesem Weg nochmals vielen Dank für die Unterstützung - ein die Theorie und Hilfestellung für das Fotografieren von den Greifvögeln geboten.

Die anwesenden Fotografen waren alle auf einem Level der keinen Zweifel über das fotografische Können aufkommen ließ.

Egal ob Profi oder Hobbyfotograf - jeder/jede hatte nicht nur technisch sondern auch Erfahrungsmäßig einiges im Gepäck.

Somit konnte der praktische Teil des Workshops starten.

Fotografieren der Greifvögel im Flug. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen.

Vor jeder einzelnen Art gab es eine kurze Anleitung von welchem Platz man die besten Chancen auf gute Bilder hat. Die Falkner konnten die Tiere entsprechend über definierte Flugbahnen fliegen und somit jedem die Möglichkeit geben "sein" Foto bzw. seine Serie zu "schießen".

Am Anfang kamen langsamere Vögel wie Adlerbussard oder Wüstenbussard an die Reihe. Hier konnte man schon realtiv einfach das Objekt der Begierde ablichten. Die gesamte "Arena" der Flugvorführung stand den Fotografen zu Verfügung. Einzig die Licht.- und Windverhältnisse gaben die beste Stanortwahl vor.

Die Falkner versuchten so gut es ging auf die Wünsche der Fotografen einzugehen - was sogar durch manche Flüge unserer Vögel in eindrucksvoller Weise unterstützt wurde. Auch manch eine ungewohnte Situation war durch das einmalige Naheverhälltnis zwischen Fotograf und Vogel entstanden.

Es kam dabei natürlich niemand zu schaden. Wie immer wenn man mit Tieren arbeitet steht das Wohlbefinden der Tiere an erster Stelle. Es mußte also manchmal auch ein wenig Rücksicht genommen werden, wenn ein Vogel durch die vielen Objektive die auf ihn gerichtet waren ein wenig mehr Abstand halten wollte.

Nach den freifliegenden Tieren gab es bei bestem Abendlicht die Möglichkeit Portäts zu machen. Die Falkner brachten einzelne Tiere zur Flugwiese und trugen diese auf der Faust ab.

Dabei stellte sich so mancher der Vögel als richtiges Modell heraus. Sonderwünsche wie "bitte haltet den Adler doch mit der ausgestreckten Hand weg von euch" wurden erfüllt (zumindest bis der Falkner die ersten Ermüdungserscheinungen zeigte...).

Am Ende waren alle Fotografen zufrieden mit dem gemeinsam verbrachten Nachmittag, den gebotenen Möglichkeiten unsere wunderschönen Greifvögel in einer einzigartigen Umgebung "hautnah" fotografieren zu können.

Jeder sollte "seine" Fotos im Kasten haben und dies so nah wie nie zuvor oder bei einer "normalen" Vorführung einfach unmöglich gewesen wäre.

 

 

Wir Falkner bedanken uns für die Umsicht und dem Verständnis aller Teilnehmer im Umgang mit unseren Tieren und freuen uns schon auf die ersten Bilder.

 

 

Weitere Info auch unter 0664/89 98 325.